Derzeit werde die Liste der Teilnehmer erstellt, sagte der Diplomat der Nachrichtenagentur AFP in Moskau. Die Gespräche zwischen der syrischen Führung und den Rebellen stehen unter der Schirmherrschaft Russlands, der Türkei und des Iran.

Moskau und Teheran sind Verbündete des syrischen Machthabers Baschar al-Assad, Ankara dagegen unterstützt die Rebellen. Der türkische Aussenminister Mevlüt Cavusoglu hatte jedoch in der vergangenen Woche gewarnt, die Gespräche seien durch "zunehmende Verletzungen" einer seit Ende Dezember geltenden Waffenruhe gefährdet.

Angesichts der andauernden Kämpfe hatten mehrere syrische Rebellengruppen bereits Anfang Januar die Vorbereitungen für die Gespräche auf Eis gelegt.