Nach Umrechnung in Franken dürfte sich der Umsatz noch auf 145 Mio. Fr. belaufen, teilte Bachem am Freitagmorgen mit. Das beeinträchtige die Gewinnmarge entsprechend. 2010 hatte die Firma noch 153 Mio. Fr. Umsatz erzielt. Der Gewinn war damals um gut 39 Prozent auf 28,3 Mio. Fr. eingebrochen.
Die Verkäufe im dritten Quartal blieben unter den Erwartungen, zogen im Schlussviertel aber wieder an. Grund dafür waren Projektverzögerungen und -verschiebungen.
Dividende von 1.50 Franken bleibt
Wie Bachem mitteilte, mindert die Frankenstärke die Leistung am Markt. Das Unternehmen habe seine Position bei guter Auslastung der Produktionskapazitäten ausbauen können.
Weiterhin wollen Verwaltungsrat und Konzernleitung an einer Dividende von etwa 1,50 Fr. pro Aktie festhalten. Die Auszahlung soll steueroptimiert aus Reserven der Kapitalanlagen erfolgen. Seine Jahreszahlen legt das Unternehmen am 16. März 2012 vor.
Bachem erhöht wegen der Frankenstärke die Arbeitszeit in den Produktionsstätten in Bubendorf BL und Vionnaz VS auf April 2012 um gut anderthalb bis zwei Stunden auf 43 Stunden pro Woche. Davon betroffen sind rund 500 Angestellte.