Der Betrag beinhaltet einem Realisierungskredit von 7,1 Millionen Franken und einen Projektierungskredit von 2,2 Millionen Franken, wie es in einer Regierungsmitteilung vom Mittwoch heisst. Die Strassen sollen nach der Integration gemäss den geltenden Richtlinien des Tiefbauamts erneuert und umgebaut werden.

Konkret will der Kanton die Gassstrasse im Abschnitt Rheinstrasse bis Weierweg, den Weierweg sowie die Rosenstrasse ins Kantonsstrassennetz integrieren. Über diese Strassenabschnitte zirkulieren seit der Schliessung der Post- und Büchelistrasse der Durchgangsverkehr und Spezialtransporte. Derzeit gehören die Strassen der Stadt Liestal.

Geändert werden soll zudem der weitere Kantonsstrassenverlauf. Statt über die Militärstrasse soll der Durchgangsverkehr künftig über die Kasinostrasse zum Anschluss Altmarkt geführt werden, weshalb auch letztere vom Kanton übernommen und ausgebaut werden soll. Die Übernahmen sollen unentgeltlich erfolgen.

Umgestalten will der Kanton ferner entlang der Durchgangsstrecke die Rebgasse und die Gerberstrasse. Die Lücke im Kantonsstrassennetz auf der Strecke zwischen Liestal und Lausen besteht gemäss Mitteilung seit den 1970er-Jahren. Damals war die Rathausstrasse vom Kanton an die Stadt Liestal abgetreten worden.