Parkrauminitiative
Aktualisiert am 19.01.12, um 18:15
 

Halblegaler Protest gegen Parkrauminitiative auf Basler Meret-Oppenheim-Platz

Bei der Aktion der Juso Basel und des jungen grünen Bündnis Nordwest zeigten die Jungpolitiker auf, wie sich das Stadtbild bei einem Ja zur Parkrauminitiative verändern könnte.
Quelle: haj
Die Basler Juso und das junge grüne Bündnis Nordwest verwandelten am Donnerstag den Meret-Oppenheim-Platz vorübergehend in einen Parkplatz. Damit wollten sie aufzeigen, was bei einem Ja des Basler Volks am 5. Februar zur Parkrauminitiative passiert.
 

Mit beigem Klebeband zeichneten sie über ein Dutzend Parkfelder auf den Teerboden beim Bahnhofeingang Gundeldingen. Damit wollten sie aufzeigen, wie sich das Stadtbild bei einem Ja des Basler Volks am 5. Februar zur Parkrauminitiative verändert: «Das Stadtbild wird sich definitiv verändern. Es wird viel mehr Parkplätze auf privatem Grund geben», sagte Tonja Zürcher vom jungen grünen Bündnis Nordwest.

«Genügend Parkplätze vorhanden»

Dabei brauche es für die Einwohner des Stadtkantons gar keine zusätzlichen Parkplätze: In der Stadt seien bloss 50000 Fahrzeuge eingelöst; dies bei einem Angebot von rund 100'000 Parkplätzen. Ergo würden viele Parkplätze durch Pendler besetzt: «Das wollen wir nicht noch durch zusätzliche Parkplätze fördern», findet Juso-Präsidentin Sarah Wyss.

Scharf beobachtet wurde die Aktion von zwei Securitas-Wächtern der SBB. Die beiden betonten, dass der Meret-Oppenheim-Platz zum SBB-Areal gehöre. Polit-Werbung wie die Aktion gegen die Parkrauminitiative sei hier verboten. (haj)

(az)