Katastrophe in Japan
Aktualisiert am 16.05.11, um 07:27
 

130-Meter-Schiff soll verseuchtes Wasser aus Fukushima aufnehmen

Aufnahme des gigantischen Lastkahns - Das Schiff soll als Auffangbecken für radioaktiv verseuchtes Wasser dienen
Quelle: Keystone
Nach der Entdeckung von rund 3000 Tonnen radioaktiv verseuchten Wassers im havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima soll ein gigantisches Schiff als Auffangbecken dienen.
 

Der 136 Meter lange Lastkahn, der normalerweise für den Fischfang eingesetzt wird, solle ab Juni als eine Art schwimmende Deponie für schwach verseuchtes Wasser dienen, teilte die Atomaufsichtsbehörde am Sonntag mit.

Ein Erdbeben der Stärke 9.0 und ein folgender Tsunami hatten die schwerste Atomkatastrophe seit dem Unglück von Tschernobyl im Jahr 1986 ausgelöst. Die Lage ist immer noch nicht unter Kontrolle. Schwach radioaktives Wasser musste bereits ins Meer abgelassen werden.

(sda)