Die Werke waren 2014 aus der Villa einer älteren Dame in Wien gestohlen worden. "Es ist davon auszugehen, dass es sich dabei um eine international agierende osteuropäische Bande handelt", sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Festnahmen gab es bisher keine.

Auf die Spur der Bilder kamen das Bundeskriminalamt und Interpol nach langwierigen Ermittlungen. Ein anonymer Kunstfreund hatte zudem 250'000 Euro Belohnung ausgesetzt, die nicht ausgezahlt wurde.

Zu den Bildern, die in gutem Zustand seien, gehörten "Geranien" von Moser im Wert von 200'000 Euro oder "Zigeunermädchen" von Kokoschka im Wert von 45'000 Euro, so die Polizei. Auch "Kirschblüten in Grinzing" des Jugendstil-Künstlers Carl Moll im Wert von etwa 350'000 Euro wurde sichergestellt.