Das Netzwerk «Menschenstrom gegen Atom» verpflichtete sich als Organisator, die erforderlichen Vorkehrungen für die Sicherheit und Ordnung zu treffen, wie das Aargauer Departement Volkswirtschaft und Inneres (DVI) am Freitag mitteilte.
Der Kanton, sieben Gemeinden im unteren Aaretal sowie die betroffenen privaten Grundeigentümer erteilten die Bewilligungen. Die Kundgebung soll für die Bevölkerung und den Verkehr «nicht zu unnötigen und übermässigen Beeinträchtigungen» führen, wie das DVI festhält.
Zum Netzwerk «Menschenstrom gegen Atom» gehören über 125 linke und ökologische Gruppierungen aus der Schweiz und dem benachbarten Ausland.
Verzicht auf Armee-Helikopter
Die AKW-Gegner wollen an der nationalen Kundgebung nach eigenen Angaben gegen die «verfehlte Atompolitik der Schweiz und für eine nachhaltige Energiepolitik» demonstrieren. Nach Bern und an die Stromwirtschaft solle ein «unmissverständliches Zeichen» geschickt werden.
Bei der Demonstration wird der Aargau auf den anfänglich diskutierten Einsatz eines Superpuma-Helikopters der Armee verzichten. Laut Innendepartement wird ein ziviler Helikopter zum Einsatz kommen. Über Details des Sicherheitskonzepts der Kantonspolizei machte das Departement keine Angaben.