Es ist die Strecke, auf der Hildegard Enz-Rivola vor ihrem Tod jeden Morgen mit ihrem Hund spazieren ging. Vom Kraftwerk in Aarau bis zum Entennest in Schönenwerd und zurück.

Hier verteilt die Kantonspolizei Aargau am Montag Flugblätter mit Fotos der getöteten Frau und ihres Hundes: «Wir wollen gezielt Passantinnen und Passanten ansprechen, die mit dem Hund unterwegs sind, am Walken oder spazieren sind, ob sie allenfalls diese Frau kennen, oder ob sie etwas Verdächtiges wahrgenommen haben», sagt Roland Pfister, Kommunikationschef der Kantonspolizei Aargau.

Vier Tage nachdem jemand Hildegard Enz-Rivola in ihrem Zuhause an der Erlinsbacherstrasse in Aarau getötet hat, fehlt vom Täter noch jede Spur. Am Donnerstagabend vergangener Woche fanden sie ihre Nachbarn blutüberströmt vor ihrem Wohnungseingang. Der Täter hatte ihr mit einem Messer zahlreiche Stichverletzungen zugefügt.

Auf dem Flugblatt richten sich die Behörden zur Klärung des Tötungsdeliktes mit folgenden Fragen direkt an die Bevölkerung in der Region Aarau:

  • Wer hat Hildegard Enz Rivola am Donnerstag, 17. Januar 2019, zwischen 13.30 und 18.00 Uhr gesehen oder mit ihr an diesem Tag in irgendeiner Form Kontakt gehabt?
  • Wer hat am Donnerstag, 17. Januar 2019, zwischen 13.30 und 20.00 Uhr im Bereich der Erlinsbacherstrasse/Weinbergstrasse und nähere Umgebung in Aarau verdächtige Personen gesehen oder Wahrnehmungen gemacht?
  • Wer hat im angegebenen Zeitraum und Gebiet Dashcam- oder andere visuelle Aufnahmen gemacht?
  • Wer kann Hinweise zu Hildegard Enz Rivola, ihrem Verhalten oder ihrem Umfeld geben?
  • Wer hat den Hund von Hildegard Enz Rivola zwischen Donnerstag 17. Und Samstagmorgen, 19. Januar 2019, gesehen?
  • Wer hat im Zusammenhang mit der verübten Tat verdächtige Feststellungen gemacht oder kann andere sachdienliche Hinweise geben?
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18. Januar: Kantonspolizisten durchsuchen das Gelände um den Tatort an der Erlinsbacherstrasse 40 in Aarau nach Hinweisen zur Täterschaft

Durch die Öffentlichkeitsfahndung  möchten die Ermittler möglichst viele Menschen erreichen, dabei ist auch wichtig, dass nicht allzu viel Zeit verstreicht:  «Die Chance ist jetzt noch gross, dass die Menschen sich erinnern können, was vergangene Woche am Donnerstag 17. Januar passiert ist, ist mir jemand entgegengekommen oder ist mir etwas Merkwürdiges aufgefallen», so Roland Pfister.

Tötungsdelikt Aarau: Polizei sucht mit Flugblättern nach Täter

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21. Januar: Am vierten Tag nach dem Tötungsdelikt an einer 66-Jährigen, verteilt die Kantonspolizei in Aarau Flugblätter mit Fotos des Opfers. Die Ermittler hoffen auf nützliche Hinweise aus der Bevölkerung.

Es sei wichtig, die Menschen vor Ort anzusprechen, weil sie die Frau allenfalls kennen und deshalb auch weitere Angaben dazu machen könnten, mit wem sie unterwegs war.

Markus Melzl zum Tötungsdelikt in Aarau

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20. Januar 2019: Ex-Kriminalkommissär Markus Melzl erklärt bei Tele M1, wie bei Tötungsdelikten ermittelt wird.