Ein trauriges Bild bot sich am Mittwochmorgen am Gipsbach in Ehrendingen: Mehrere tote Fische trieben im Wasser, wie eine Leserin der AZ mitteilt.

Kantonspolizisten entnahmen daraufhin Wasserproben: "Man teilte uns mit, dass man davon ausgehe, dass jemand fahrlässig Gift im Wasser entsorgt hätte", sagt die Anwohnerin. Wo und wie dies geschehen sei, sei allerdings schwer feststellbar, da der Gipsbach mehrere Zuflüsse von verschiedenen Seiten aufweist.

Barbara Breitschmid, Mediensprecherin der Kantonspolizei Aargau, teilt mit, dass zwanzig Fische tot gefunden worden seien. Auch bestätigt sie die Entnahme von Wasserproben. Ob es sich um Gift handelt, und was für ein Stoff ins Wasser gelangt ist, weiss die Polizei noch nicht. "Die Wasserproben müssen nun im Labor untersucht werden", sagt Breitschmid.