Eine 22-jährige Italienerin ist nach einem tragischen Unfall im Bözbergtunnel verstorben. Die Autolenkerin fuhr um 23.45 Uhr mit einem Alfa Romeo auf der Autobahn A3 in Richtung Basel. Im Bözbergtunnel touchierte sie den Randstein, weshalb sie auf dem Normalstreifen anhielt und die Pannenblinker setzte.

Ein auf dem Normalstreifen herannahender Honda-Fahrer dürfte nicht bemerkt haben, dass der Alfa Romeo still stand, schreibt die Kantonspolizei. Deshalb sei er auf das Auto der 22-Jährigen aufgefahren. Diese wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr geborgen werden.

Sie wurde beim Unfall schwer verletzt. Trotz sofort aufgebotenen Rettungskräften verstarb sie noch auf der Unfallstelle.

Ihr 26-jähriger Beifahrer erlitt bei der Kollision schwere Verletzungen und musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden. Der 25-jährige Honda-Fahrer wurde leicht verletzt. 

Während der Tatbestandsaufnahme, welche bis kurz nach 4 Uhr dauerte, wurde die Autobahn in diesem Bereich gesperrt. Die Feuerwehr leitete den Verkehr um. 

Die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach eröffnete eine Untersuchung zur Klärung des genauen Unfallherganges. Zudem ordnete sie beim 25-jährigen Schweizer eine Blut- und Urinuntersuchung an. Die Kantonspolizei nahm dem Unfallfahrer den Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamtes ab. (pz/pd)