Die Patienten haben pro Tag maximal 21,60 Franken und die Versicherungen maximal 108 Franken bezahlen. Damit seien die Weichen für die Pflegefinanzierung 2012 gestellt, teilte das Departement Gesundheit und Soziales (DGS) heute Morgen mit. Vom nächsten Jahr an würden konsequent die definierten Versicherungsleistungen abgerechnet.

In diesem Jahr gilt noch eine Übergangslösung. Die Neuordnung der Pflegefinanzierung ist seit Anfang Jahr in Kraft. Die öffentliche Hand ist damit verpflichtet, die Restkosten zu finanzieren, die nach Abzug von Patienten- und Versicherungsbeiträgen übrig bleiben. Die Restkosten aus der Pflegefinanzierung betragen 2011 rund 46 Millionen Franken. Nach einem Beschluss des Grossen Rates muss der Kanton die Hälfte dieser Kosten übernehmen. Die zweite Hälfte haben die Gemeinden zu tragen.  (sda)