Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, um 11.50 Uhr im Dottiker Dorfzentrum. Der Erstklässler Christian war auf dem Weg nach Hause, als er auf Höhe der Einmündung der Hägglingerstrasse auf dem Fussgängerstreifen die Strasse überquerte und dabei von einem Auto angefahren wurde.

Christian lief unter Schmerzen nach Hause. Und was tat der Autolenker? «Er musste kurz aussteigen, weil sich ein Mitschüler dem Autolenker in den Weg stellte», erzählt Nicole Polling, die Mutter des verletzten Sechsjährigen, gegenüber TeleM1.

Nach einem kurzen Halt fuhr der Autofahrer – ein älterer Mann mit grauen Haaren – weiter.

Bei der ärztlichen Untersuchung zeigte sich später, dass sich der Knabe verletzte. Bei zwei Zehen sei durch den Unfall der Knochen angerissen, so Pulling. Zudem habe Christian eine Quetschung. Er nimmt nun Schmerzmittel.

Nicole Polling kann nicht verstehen, weshalb der Lenker einfach davon fuhr. «Das ist ganz schlimm.» Sie hätte erwartet, dass der Fahrer sein Auto abgestellt und dem Knaben hinterher rennen sollen, oder sich zumindest nach dem Namen erkundigen und im Zweifelsfall bei der Polizei anrufen sollen.

Die Mutter hat bei der Kantonspolizei Anzeige erstattet. (ldu)