Normalerweise sind Hunde im Haus ein sicherer Schutz gegen Einbrecher. Nicht so in Wohlen, wo sich Unbekannte Zugang zu einer Liegenschaft verschafften, obwohl gleich vier grosse Vierbeiner darin wohnten.

Die Überwachungskamera zeigt, wie die dreisten Einbrecher durch den Garten schleichen, während im Hausinnern die Hunde bellen. Über den Balkon steigen die Ganoven in den ersten Stock ein und stehlen Uhren und Schmuck im Wert von mehreren tausend Franken.

«Ein Adrenalinschub jagt den anderen»

Für die Besitzerin ein Schock: «Ich hätte nie damit gerechnet, dass es so skrupellose Einbrecher gibt, die in ein Haus gehen, wo mehrere Hunde zu Hause sind», sagt sie gegenüber «Tele M1».

Der Einbruch habe ein tiefes Loch der Unsicherheit bei ihr hinterlassen. «Ein Andrenalinschub jagt den anderen, man kann nicht mehr schlafen, ist nervös, mag nicht mehr essen», so die Frau. Ähnliche Symptome hätten auch zwei ihrer Hunde gezeigt, die zwei Tage lang ihr Essen nicht mehr anrührten. 

«Professionalität – und Dreistigkeit»

Dass die Täter sich nicht von den Hunden abschrecken liessen, ist auch für die Polizei aussergewöhnlich. «Es deutet auf eine gewisse Professionalität – aber auch Dreistigkeit – hin», sagt Bernhard Graser, Mediensprecher der Kantonspolizei Aargau.

Warum die Hunde die Täter nicht angegriffen haben, ist unklar.

Aktuelle Polizeibilder vom November: