Einer Patrouille der Kantonspolizei Aargau fiel der Töfffahrer erstmals um 13.45 Uhr auf der Autobahn A3 bei Eiken auf. Er war unterwegs in Richtung Basel als die Polizisten beabsichtigten, ihn zu kontrollieren. 

Als der 28-Jährige die Patrouille bemerkte, flüchtete er mit hoher Geschwindigkeit, sodass die Polizisten ihn aus den Augen verloren. Sowohl die Regionalpolizei unteres Fricktal als auch die Grenzwache wurden in der Folge hinzugezogen. Erstere sichteten ihn später bei Rheinfelden, verloren ihn aber ebenfalls wegen seiner gefährlichen Fahrweise kurzzeitig aus den Augen.

Andere Verkehrsteilnehmer meldeten den zwischenzeitlich zu Fuss flüchtenden Motorradfahrer den Beamten. Als die Patrouille ihn erblickte, überkletterte er einen Wildschutzzaun und flüchtete ins nahegelegene Naturschutzgebiet.

Die Polizisten nahmen zu Fuss die Verfolgung auf. Mit mehreren Einsatzkräften wurde das Gebiet abgesucht. Schliesslich konnte der Geflüchtete in einem Gebüsch aufgefunden und trotz erneutem Fluchtversuch angehalten werden.

Der 28-jährige Schweizer war mit einem Ende Mai im Kanton Zürich als gestohlen gemeldeten Töff unterwegs. Er wurde von der Kantonspolizei vorläufig festgenommen.

Die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg hat eine Untersuchung eröffnet und zudem eine Blut- und Urinuntersuchung angeordnet.