Jetzt ging es doch viel schneller als erwartet: Für die Pfarreien Oeschgen, Frick und Gipf-Oberfrick, die künftig zusammen mit weiteren Kirchgemeinden einen Pastoralraum bilden sollen, konnte eine Lösung für die Abgänge von Bernhard Lindner, Gemeindeleiter von Oeschgen, und Thomas Sidler, Pfarrer von Frick, gefunden werden.

Patrik Suter, 57, wird mit einem Pensum von 80 bis 90 Prozent für die drei Pfarreien arbeiten. Er ist Theologe, arbeitete aber lange Zeit als Informatiker. Er wird laut einer Mitteilung der beiden Kirchenpflegen Oeschgen sowie Frick/Gipf-Oberfrick in einem 80- bis 90- Prozent-Pensum angestellt und als «Pastoralassistent in Ausbildung» tätig sein. Wer im Bistum Basel als Pastoralassistent arbeiten will, muss zuerst eine Berufseinführung absolvieren. Suter wird sich in den Gottesdiensten vom 8. und 9. September den Gläubigen vorstellen.

Ebenfalls eine Lösung ist für die Priestervakanz gefunden, die nach dem Abgang von Pfarrer Sidler in der Region entstanden ist. Leo Stocker wird ab Dezember als priesterlicher Mitarbeiter tätig sein.

Einen Grund für die «überraschend schnelle» Lösung orten die beiden Kirchenpflegen in der gemeinsamen Ausschreibung der beiden Stellen. Zusammen ergab das 150 Stellenprozente. Dies ermöglichte flexible Pensen, was die Chancen für Bewerbungen erhöht hat.

Thomas Sidler hat in diesem Jahr das Pensionsalter erreicht und Frick Ende Juni verlassen. Er war elf Jahre Pfarrer in Frick. Derzeit ist er auf Reisen. Ab 2019 wird er in einem 50-Prozent-Pensum als mitarbeitender Priester im Pastoralraum Oberer Sempachersee tätig sein.

Bernhard Lindner, 58, hat sich beruflich nochmals neu orientiert und die 50-Prozent-Anstellung als Gemeindeleiter von Oeschgen auf Ende Juli aufgelöst. Er hat sein Pensum bei der Landeskirche von 50 auf 80 Prozent erhöht. Mit den zusätzlichen Prozenten wird er den neu geschaffenen Bereich «Männerarbeit» betreuen.