Einst gehörte die Salmfängerei zur Haupteinnahmequelle der Laufenburger. Auf ihrem Weg zum Meer mussten die Salme (so heissen die Lachse beim Aufstieg) auch die Stromschnellen, genannt Laufen oder «Louffen» passieren.

Mit dem Kraftwerkbau von 1906 bis 1914 verschwand der Beruf des Salmfischers.

Für den Bau des ersten quer zum Fluss gebauten Laufwasserkraftwerkes mussten 300 000 Kubikmeter Fels beidseits des Rheins auf einer Länge von rund einem Kilometer gesprengt werden – galt es doch den wilden Fluss zu zähmen. Das flussquerende Wehr staute das Wasser rund 10 Meter hoch.

Stromschnellen sind Geschichte

Auf den historischen Fotos sind die Stromschnellen unterhalb der mittelalterlichen Häuserzeile noch gut erkennbar. Nach der Sprengung der «Louffen» verschwanden diese
für Laufenburg charakteristischen, wilden Stromschnellen.

Durch das gestaute Wasser stieg der Rheinpegel an. Das natürliche Felsenfundament der Altstadthäuser steht seither rund zehn Meter mehr unter Wasser, als dies vor der Sprengung der Fall war.