In Möhlin ist die Bundesfeier ein echtes Familienfest. Kinder und Jugendliche fanden nachmittags Unterhaltung bei den Angeboten der Pfadi Möhlin, während Gemeindeammann Fredy Böni mit 30 Interessierten einen Spaziergang auf dem Buurelandweg Aargau machte. Die Musikgesellschaft Möhlin eröffnete dann den offiziellen Festakt auf der Allmend, wo sich der FC Möhlin-Riburg um die Bewirtung der Besucher kümmerte.

Festredner Bernhard Scholl fragte in seiner Ansprache, was Heimat denn bedeute? Der Grossratspräsident erklärte, dass der moderne Heimatbegriff um 1900 entstand, als in Folge der Industrialisierung Angst vor dem Verlust der traditionellen Werte einsetzte. Die Argumente seien fast die gleichen wie heute gewesen. Er verwies aber darauf, dass eben früher nicht alles besser gewesen sei. «Die Schweiz wurde aus einem Armenhaus zu einem der reichsten Staaten der Welt.» Besonders Kultur in ihrer Vielfalt vom Verein über Fasnacht bis zum Theater sei ein Ausdruck der Lebensweise und trage zum Heimatgefühl bei. Er rief dazu auf, sich politisch und gesellschaftlich einzubringen. Er schloss mit: «Heimat isch do, wo’s mer guet goht.» (HGR)

Überhaupt nicht langweilig: Kunterbunte 1.-August-Reden

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Im Aargau gab es aber gleich mehrere Ansprachen die es in sich hatten. Bei einigen wurde herzhaft gelacht.