Den Besucher der Kunstwoche in Wil im Château Relaxart erwartet eine Vielzahl an Kunstwerken. Bilder in verschiedenen Techniken und Stilrichtungen, Sächsische Druckereikunst in Vollendung, Porzellanskulpturen, Skulpturen aus Holz, Gips und Töpferwerke. Der ganze Bauernhof wird in die Ausstellung mit einbezogen. Die Werke verteilen sich über die dreistöckige Scheune, den ehemaligen Kuh- und Schweinestall, das angebaute Atelier und den Innenhof.

Sandra Roduit ist Gastgeberin im Château Relaxart. Sie widmet sich seit vielen Jahren der bildenden Kunst und hat sich vor einem Jahr als Künstlerin und Fotografin selbstständig gemacht. Ihre Arbeit umfasst Bilder in Öl, Acryl und Gouache auf Leinwand und Holz sowie Farbstifte auf Papier. Das Spiel mit Farben und Formen treibt sie an, so sind ihre Werke denn auch meist farbenfroh.

Ruth Roth aus Klingnau geniesst als Fast-Autodidaktin volle malerische Freiheit. Es ist ihr auch wichtig, nicht in eine bestimmte Genre-Schublade gedrängt zu werden. Carmen Kroese ist ebenfalls im Mettauertaler Ortsteil Wil zu Hause. Ihr Malstil variiert zwischen Detailtreue, Reduktion und Abstraktion mit einer klaren Bildaussage.

Sie verwendet in der Regel ungemischte, leuchtende Farben und spielt mit Komplementärfarben und Dualitäten. Carmen Kroese zeigt ihre Werke regelmässig an Ausstellungen im In- und Ausland. Für ihre Arbeit erhielt sie diverse Auszeichnungen. Auch für die Möhlinerin Manuela Eiermann ist das kreative Schaffen eine Leidenschaft. In der Ausstellung sind Rakubrand-Arbeiten und Ton-Objekte in der klassischen Nieder- und Hochbrand Methode zu sehen.

Solides Handwerk als Basis

Hans-Dieter Ilge stammt aus Meerane in Sachsen. Er ist Initiator und Organisator diverser Kunstausstellungen mit in- und ausländischen Künstlern. Für das eigene Kunstschaffen geht es ihm nicht darum, einen festen Stil zu erreichen. Wichtig ist ihm das Experiment auf der Basis soliden Handwerks. Aus der sächsischen Kunstszene geben mit Ursula Schönhoff, Siegfried-Otto Hüttengrund, Tilmann Röhner, Peter Schönhoff und Andreas Schönhoff auch fünf Gastkünstler einen Einblick in ihr Werk. (az)