Das diesjährige grenzüberschreitende Rheinfelder Rheinschwimmen findet erstmals nicht am gleichen Wochenende wie das traditionelle Fischessen der Schweizer Pontoniere Rheinfelden statt. Dies gab die Stadt in einer Mitteilung bekannt. «Dem Wunsch und Ansinnen der Pontoniere entsprechend wurde der Termin für das grenzüberschreitende Rheinschwimmen aus Personalgründen um eine Woche vorverlegt und findet jetzt am Sonntag, 22. Juli, um 11 Uhr statt», heisst es in der Mitteilung. Das Fischessen werde eine Woche später stattfinden.

Das Organisationskomitee des Stadtsportausschusses Badisch-Rheinfelden und der Sportkommission Rheinfelden hat auch dieses Jahr die entsprechenden Planungen vorgenommen und «hofft nun nur noch auf schönes Wetter, angenehme Wassertemperaturen und eine grosse Teilnehmerzahl», schreibt die Stadt.

Das Rheinschwimmen wird erneut durch die DLRG Badisch-Rheinfelden und dem Rheinrettungsdienst begleitet. Es wird um 11 Uhr auf dem Inseli in Rheinfelden auf der Schweizer Seite gestartet. Hierzu wird eine «Startzone» mit Flatterband eingerichtet sein. Auf dem Inseli werden Helfer die Teilnehmer registrieren und auf ihre Gegenstände aufpassen. Es wird in diesem Zusammenhang auf die Nutzung der Wickelfische (Schwimmsäcke) verwiesen. Der entsprechende Kauf kann laut der Mitteilung bei den Touristeninformationen auf beiden Seiten des Rheins vorgenommen werden.

Ziel des Rheinschwimmens ist das Gelände des Ruderclubs in Badisch-Rheinfelden. Dieter Wild, Vorsitzender des Stadtsportausschusses Badisch-Rheinfelden, und Jürg Arnold, Präsident der Sportkommission Rheinfelden, freuen sich auf den Anlass, sie weisen jedoch ausdrücklich darauf hin, dass keine Nichtschwimmer, sondern nur gute Schwimmer an dem Rheinschwimmen teilnehmen dürfen. In diesem Jahr ist es den Organisatoren auch gelungen, für den Rücktransport vom Ruderclub-Gelände in Badisch-Rheinfelden zum Schweizer Inseli weitere Boote zu rekrutieren. So werden neben einem Boot der Pontoniere erstmals das THW Lörrach mit einem oder gar zwei Transportbooten und die Wassersportfreunde Badisch-Rheinfelden mit einem weiteren Transportboot hierfür zur Verfügung stehen. «Also wirklich nicht nur eine besondere, grenzüberschreitende Zusammenarbeit – nein –, auch ein besonderes Miteinander von mehreren, ehrenamtlich tätigen Organisationen und Personen im Sinne des Rheinfelder Rheinschwimmens», merkt Dieter Wild an.

Schifffahrtsgesellschaft sponsert

Aufgrund einer erneuten Spende der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden und der Basler Schifffahrtsgesellschaft können die Veranstalter auch in diesem Jahr die zwei originellsten Schwimmgruppierungen mit einem Preis auszeichnen, heisst es. Und weiter: «Da das Rheinschwimmen massgeblich vom Wetter und insbesondere vom Wasserstand abhängt, wird über eine Durchführung, abschliessend am Mittwoch vor dem Anlass entschieden.» (az)