Möhlin: Ja zum neuen Zentrum

Möhlin kann die Entwicklung der Kernzone um das Gemeindehaus vorantreiben. Die 287 anwesenden von total 6664 Stimmberechtigten genehmigten an der Gemeindeversammlung gestern Abend den entsprechenden Antrag – mit 136 Ja- zu 120 Nein-Stimmen. Der Gemeinderat hatte einen Verpflichtungskredit in der Höhe von 3,6 Millionen Franken für den Kauf von 54 Parkplätzen in einer Tiefgarage unter der «Allmend» sowie die Aufwertung der «Allmend» beantragt. Ausserdem wird ein Stück Land neben dem Gemeindehaus an einen privaten Investor verkauft. Auf dem Areal ist eine Überbauung mit Läden, einem Café sowie Wohnungen geplant. (nbo)

Mumpf: Wassergebühren werden erhöht

Für den Ausbau und die Sanierung des Wasserleitungsnetzes sowie des Reservoirs plant die Gemeinde Mumpf in den nächsten zehn Jahren Investitionen von 2,6 Millionen Franken. Aufgrund dessen beantragte der Gemeinderat an der Versammlung von gestern Abend eine Erhöhung der Wassergebühren von Fr. 1.50 auf Fr. 2.50 pro Kubikmeter. Der Souverän – 75 von 847 Stimmberechtigten waren anwesend – stimmte der Erhöhung zu. Die neuen Gebühren gelten rückwirkend ab dem 1. April. Ebenso genehmigten die Anwesenden das Reglement über die familienergänzende Kinderbetreuung sowie alle übrigen Geschäfte. (az)

Oberhof: Positive Rechnung genehmigt

24 von 405 Stimmberechtigen nahmen an der Gemeindeversammlung teil. Sie genehmigten die Rechnung 2017 mit einem Ertragsüberschuss von 290 000 Franken. Der Überschuss ist vor allem auf höhere Steuereinnahmen und einen tieferen Nettoaufwand im Sozialwesen zurückzuführen. Unter «Verschiedenes» orientierte der Gemeinderat über die geplante räumliche Erweiterung der Gemeinschaftsverwaltung in Wölflinswil sowie über die Sanierung der WC-Anlage im Schulhaus Moos in den Sommerferien. Ebenfalls wurde die angestrebte Lösung bezüglich Einbau eines behindertengerechten WCs im Turnhallenbereich präsentiert. (az)

Olsberg: Kreditabrechnungen werden vorgelegt

An der Gemeindeversammlung in Olsberg vom 28.  Juni (20 Uhr) stehen unter anderem zwei Kreditabrechnungen auf der Traktandenliste. So wurde der Kredit für die Erneuerung der Strassenlampen in Höhe von 190 000 Franken um rund 15 000 Franken unterschritten. Der Gemeinderat begründet die Unterschreitung damit, dass die Tiefbauarbeiten intern erledigt und damit Kosten eingespart werden konnten. Hingegen kam es beim Kredit für die Ergänzung des Fuss- und Fahrradnetzweges in Höhe von 40 700 Franken zu einer Überschreitung von rund 4000 Franken. Der Gemeinderat begründete dies mit höheren Vertrags- und Vermessungskosten. (az)