Pünktlich zum Jahresanfang blickt deshalb eine Ausstellung unter dem Titel «Die alten Mumpfer kommen» zurück auf die Geschichte des Dorfes. Zusammengestellt haben die Ausstellung die Verantwortlichen des Dorfmuseums um Gerhard Trottmann. «Wir zeigen eine vielfältige Sammlung mit Ausstellungsstücken aus fast allen Lebensbereichen», sagt Trottmann. Die Dokumente und Gegenstände wurden in Archiven oder anderen Museen aufgespürt. Zu sehen gibt es aber auch Fotos und «Pläne, die nie realisiert worden sind», wie Trottmann sagt.

Eröffnet wird die Ausstellung in der Mehrzweckanlage Burgmatt am 1. Januar im Rahmen des Neujahrsapéros der Gemeinde. Anschliessend ist sie bis zum 10. Januar geöffnet.

Viele Anlässe

Die Gemeinde ihrerseits hat sich auch Gedanken gemacht, wie sie das Jubiläum am besten feiern will. An einem Workshop hätten rund 40 Interessierte ihre Ideen eingebracht, sagt der zuständige Gemeinderat Urs Müller. Allerdings habe sich dabei auch gezeigt, dass es schwierig werde, ein zusätzliches Fest zum Jubiläum auf die Beine zu stellen. «Im Dorf gibt es schon viele Anlässe wie den Banntag, den 1. August oder das Strassenfest», so Müller. Und die Vereine seien gerade in der warmen Jahreszeit ebenfalls «schon sehr aktiv».

Weiter seien einige Daten schon mit grossen Festen in der Umgebung belegt. Und: «Für ein grosses Dorffest bräuchte es mehr Vorlaufzeit», so Müller. «Wir haben deshalb entschieden, die bestehenden Anlässe dieses Jahr in einem etwas grösseren Rahmen zu feiern. Der Hauptanlass wird dabei das Strassenfest sein.» Dieses wurde erstmals 2011 zur Eröffnung der sanierten Kantonsstrasse durchgeführt und hat sich seither im Dorfkalender etabliert. «Das Fest ist stets gewachsen, 2016 kamen schon über 600 Gäste, auch aus den Nachbargemeinden», so Müller.

Fest findet am 18. August statt

Das Datum haben die Verantwortlichen bereits fixiert. Das Strassenfest findet am 18. August statt. «Wir führen das Strassenfest erstmals an einem Samstag durch, so können wir bereits am Nachmittag beginnen», sagt Müller. Es ist nicht die einzige Premiere. Zum ersten Mal gibt es auch eine Schlechtwetter-Variante. «Die Pontoniere werden nach dem Fischessen das Festzelt stehen lassen und wir könnten es benützen, falls es regnet», sagt Müller. «Aber beim 800. Geburtstag scheint ja sicher die Sonne.» Zum Mitfeiern werden auch Vertreter der umliegenden Gemeinden eingeladen.

Das Fest werde auch in diesem Jahr ein Anlass «vom Dorf fürs Dorf», ist Müller überzeugt. «Viele Dorfvereine werden am Strassenfest im Einsatz stehen.» Während die einen am Anlass selber für Speis und Trank sorgen, helfen andere beim Aufbau oder bei den Aufräumarbeiten.