Der 26-jährige Eritreer, der am Mittwochabend in Gipf-Oberfrick mutmasslich seinen 46-jährigen Landsmann und Mitbewohner mit einem Messer getötet hat, war der Polizei bereits vor der Tat bekannt. Dies sagte Elisabeth Strebel, Mediensprecherin der Aargauer Staatsanwaltschaft am Freitag auf Anfrage der AZ. Gegen den Beschuldigten laufe ein Verfahren «wegen Gewalt und Drohung zum Nachteil des Sozialdienstes», so Strebel.

Nähere Informationen zu den weiteren Tatumständen wie Motiv und Tatwaffe sowie zu den Aussagen des Beschuldigten konnte Strebel «aus ermittlungstaktischen Gründen» noch nicht geben. Es würden noch weitere Ermittlungen getätigt und verschiedene Personen einvernommen. Die Staatsanwaltschaft rechne damit, dass der Entscheid über den Antrag auf Untersuchungshaft des Zwangsmassnahmengerichts zu Beginn der kommenden Woche vorliege. (mf)

Die Ermittler bei der Arbeit

Die Ermittler bei der Arbeit (11. April 2018)

In einer Flüchtlingsunterkunft in Gipf-Oberfrick ist eine Leiche gefunden worden.