Ein Schweizer Bootsführer entdeckte am Dienstag auf der Höhe Wallbach eine im Rhein treibende, leblose Person. Dies teilte das deutsche Polizeipräsidium Freiburg am Freitag mit. Der Bootsführer informierte die Aargauer Kantonspolizei.

Die Obduktion des geborgenen Leichnams ergab, dass es sich um den seit dem 20. Juli vermissten Nigerianer handelt. Eine Gruppe von Flüchtlingen hatte sich damals kurz vor 18 Uhr an den Rhein begeben.

Die Leute wollten baden. Dabei ging der 19-Jährige nach Angaben seiner Begleiter einige Schritte ins Wasser und wurde von der Strömung mitgerissen. Trotz einer grossen Rettungs- und Suchaktion blieb der Nichtschwimmer zunächst verschwunden.

Schon der dritte Asylbewerber ertrinkt in diesem Sommer in den Gewässern der Region

Schon der dritte Asylbewerber ertrinkt in diesem Sommer in den Gewässern der Region

Schon wieder ist ein Asylsuchender beim Baden ertrunken. Es ist der dritte tödliche Badeunfall eines Asylbewerbers in der Region in diesem kurzen Sommer. Ein Zufall?