In Densbüren soll die Staffeleggstrasse saniert werden. Der Projektperimeter liegt ungefähr zwischen der Abzweigung nach Asp und dem nördlichen Dorfausgang. Geplant sind eine Erneuerung des Fahrbahnbelags sowie der Randabschlüsse, eine Optimierung der Verkehrsknoten sowie der Bushaltestellen. Die Gemeindeversammlung hat im November 2016 den Densbürer Anteil am Gesamtkredit – 728 000 Franken von rund 4,9 Mio. – gesprochen.

Gebaut werde frühestens ab 2018, hiess es damals. Das Gesamtprojekt lag im Herbst 2017 öffentlich auf. Seither hat man davon nichts mehr gehört, Baumaschinen sind auch noch keine aufgefahren. Und nun kommt es überraschend zu einer erneuten Auflage: Das Dossier «Projektänderungen Bereich ‹Riders›/Gemeindehaus» kann man ab Montag bei der Gemeindeverwaltung einsehen. Was steckt dahinter – und gibt es einen Zusammenhang mit der Verzögerung?

2017 gab es eine Einsprache

«Nein», sagt der zuständige Projektleiter beim kantonalen Baudepartement, Fabian Gasser. Die Projektanpassung geschehe auf Wunsch zweier Liegenschaftseigentümer, die des Restaurants Riders und der Firma Lifa. Gasser erklärt: «Der grosse Parkplatz beim «Riders» hat heute eine Einfahrt am nördlichen Ende und eine Ausfahrt am südlichen Ende. Diese sollen aufgehoben werden. Stattdessen gibt es eine kombinierte Ein- und Ausfahrt in der Mitte des Parkplatzes.»

Das sei, so Gasser, auch im Sinne des Gesamtprojekts. Nun könne man nämlich die neue Querungshilfe für Fussgänger auf der Staffeleggstrasse optimal platzieren. «Das notwendige Baugesuch für die neue Parzellenerschliessung lag bereits öffentlich auf und konnte inzwischen bewilligt werden. Nun geht es noch darum, die daraus entstehenden Änderungen am Sanierungsprojekt öffentlich aufzulegen.»

Es ist indes eine Tatsache, dass sich das Projekt gegenüber dem ursprünglichen Terminplan verzögert. Das liegt daran, dass es bei der ersten Auflage im Herbst 2017 eine Einwendung gab (die nichts mit der aktuellen Projektänderung zu tun hat). Diese Einwendung ist nach wie vor hängig. Im Moment beim Rechtsdienst des Departements Bau, Verkehr und Umwelt. «Wir hoffen, dass wir gemeinsam mit den Einwendern eine Lösung finden», sagt Fabian Gasser.

Vollsperrung ist nicht möglich

Falls die Einwendung nicht zurückgezogen wird, muss der Regierungsrat darüber befinden. Danach steht der weitere Instanzenweg via Verwaltungsgericht offen – und das dauert bekanntlich. Fabian Gasser wagt also keine Prognose, wann mit der Strassensanierung begonnen werden kann. 2020, so lässt er durchblicken, werde es wahrscheinlich schon werden. Insbesondere, da auch bei der ab Montag aufliegenden Projektänderung Einsprachen gemacht werden können.

Insgesamt wird mit einer Bauzeit von anderthalb bis zwei Jahren gerechnet. Sehr wahrscheinlich wird der Verkehr mit einer Lichtsignalanlage gesteuert. Eine Vollsperrung, so der Projektleitung, sei wegen der Wichtigkeit der Staffeleggstrasse  nicht  möglich.