Die Rückgabe der Konzessionen ermögliche den Radiosendern mehr inhaltliche Freiheiten und eröffne Potentiale für die Zusammenarbeit mit anderen Sendern, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Mit der Rückgabe der Konzessionen sei keine Neuausrichtung des Programms oder eine Umpositionierung der Radiosender verbunden.

Der regionale Service Public soll weiterhin in vollem Umfang erbracht werden. Die Sender können auch ohne Konzession weiter über UKW und DAB+ verbreitet werden. Die AZ Medien beziehen gemäss eigenen Angaben bisher keine finanzielle Förderung durch das Bakom für die beiden Radiosender.

Es bleibe alles so wie gehabt, sagte Monica Stephani, Leiterin Unternehmenskommunikation der AZ Medien AG, gegenüber der Agentur Keystone-SDA. Ohne Konzession könne man besser auf die Bedürfnisse der Hörerinnen und Hörer eingehen.

Das Bakom ermöglicht die Rückgabe der Veranstalterkonzessionen, ohne dass diese neu ausgeschrieben werden. Aufgrund der geplanten Umstellung auf DAB+ gewährleistet das Bakom den Sendern, unabhängig von einer Veranstalterkonzession, die UKW-Verbreitung solange aufrecht zu erhalten, bis diese Technologie eingestellt wird.