Nach den ersten heftigen Schneefällen in den Bergen hält der Winter langsam auch im Flachland Einzug: Bereits diese Woche werden die ersten Schneefälle erwartet. Damit wird auch der Winterdienst wieder aktiv und sagt dem Schnee mit über 200 000 Tonnen Salz pro Jahr den Kampf an.

An einer Medienkonferenz von heute Mittwoch zeigte sich Urs CH. Hofmeier, Geschäftsführer der Schweizer Rheinsalinen AG, zufrieden, mit den Vorbereitungen auf die kalte Jahreszeit. «Der Winter kann kommen» heisst es in einer Mitteilung.

Hoher Lagerbestand als Reaktion auf Rekordwinter

230 000 Tonnen Auftausalz verkauften die Rheinsalinen im letzten Jahr – so viel wie noch nie zuvor. Dieser Rekordwinter führte allerdings zu vielen leeren Lagern im Frühjahr.

Für die Wintersaison 2013/14 sind die Lagerghallen der Kunden darum grösstenteils bereits wieder voll, wie Hofmeier bekannt gab. Rund 135 000 Tonnen Salz soll der Lagerbestand zurzeit betragen.

Optimierungen in der Logistik

Auf die zeitweiligen Engpässen bei der Lieferlogistik haben die Verantwortlichen der Rheinsalinen reagiert: Ein neues bedarfsabhängiges Phasenmodell bei der Auslieferlogistik soll Engpässe zu Spitzenzeiten verhindern.

Für Extremsituationen wurde zudem ein 24-Stunden-Betrieb ausgearbeitet. «Mit diesem Modell sind wir für einen harten Winter gerüstet», sagt Hofmeier.

Zudem wurde auch die Lagerkapazität in den letzten Jahren ausgebaut: Mit dem Saldome 2 wurde der grösste Holzkuppelbau Europas in Betrieb genommen. Rund 100 000 Tonnen Salz können hier gelagert werden.

Mit mobilen Salzsilos bieten die Rheinsalinen im Rahmen ihres Programms TAUFIX mobilen Salzsilos zum Mieten an – gerade für kleinere Gemeinden bedeutet dies eine erhöhte Flexibilität bei geringen Investitionen. Zudem kann das Auftausalz online bestellt werden.