Michelle Steinbeck ist im aargauischen Lenzburg geboren, in Zürich aufgewachsen und lebt heute in Basel. 

Die 25-jährige Strahlefrau wurde nun für den Schweizer Buchpreis 2016 nominiert, wie die Jury am Mittwoch mitteilt. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 40'000 Franken dotiert – der Preisträger erhält 30'000 Franken.

Steinbeck sorgte mit ihrem ersten Buch schweizweit für Aufsehen. Im Literaturclub wurde sie für ihren eigenen Schreibstil teilweise heftig kritisiert (siehe Video). 

Elke Heidenreichs Kritik über das Buch «Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch» im Literaturclub

Elke Heidenreichs Kritik über das Buch «Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch» im Literaturclub

Das Buch «Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch» handelt von einer jungen Frau namens «Loribeth», die verzweifelt nach ihrem Vater sucht. 

Auf ihrer Reise erlebt «Loribeth» grausame Dinge. Steinbeck erzählt das Abenteuer «in einer sinnlichen Sprache», wie ihr Basler Verlag «Lenos» auf seiner Webseite schreibt.

Gegenüber der Tageswoche sagte Steinbeck: «Ich habe früher immer gedacht, dass ich ein tolles Kind war. Aber auf Videos habe ich gesehen, dass ich eigentlich total nervig war.»

Die Baslerin rangierte auch auf der sogenannten Longlist für den Deutschen Buchpreis. Den Sprung auf die Shortlist hat sie im Nachbarland im Gegensatz zur Schweiz allerdings nicht mehr geschafft. 

Neben Michelle Steinbeck sind auch Sacha Batthyany, Christoph Höhtker, Christian Kracht und Charles Lewinsky nominiert.

Pressespiegel über das erste Buch von Steinbeck

Die öffentliche Preisverleihung des Buchpreises findet am 13. November im Theater Basel statt.