Die Reformierte Landeskirche will mit ihrer Seelsorge einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag zur palliativen Pflege und Sterbebegleitung leisten. Denn die Begleitung von Menschen in schwierigen Lebenszeiten durch die Kirchen sei eine von der Gesellschaft erwartete Leistung, so die Reformierte Kirche.

Dafür spricht die Synode 120000 Franken pro Jahr während der Pilotphase 2011/2012. Danach soll die Synode über die Weiterführung entscheiden.

Zertifizierte Tätigkeit

Das Ziel des Projektes Palliative Care ist es, die Todkranken professioneller begleiten zu können. Die Sterbebegleitung soll desshalb in der kirchlichen Tradition als zertifizierte Tätigkeit ausgewiesen und das landeskirchliche Angebot an Aus- und Weiterbildung in Palliative Care und Sterbebegleitung erweitert werden.

Nun wird eine Koordinationsstelle für die Betreuung ausgebildeter Freiwilligen aufgebaut. (lds)