Dies geht aus Einträgen auf Internet-Seiten von Amnesty International hervor.

Ein interner Strategieentwurf der Organisation mit Hauptsitz in London war vorzeitig an die Öffentlichkeit gelangt, in dem es heisst: "Amnesty International ist gegen die Kriminalisierung oder Bestrafung von Tätigkeiten in Zusammenhang mit dem Kauf oder Verkauf von einvernehmlichem Sex zwischen Erwachsenen."

Die Oscar-Preisträgerinnen Meryl Streep, Kate Winslet und Emma Thompson hatten Ende Juli einen Protestbrief an Amnesty gegen die Entkriminalisierung von Prostitution unterschrieben.

Mehr als 3300 Menschen hatten eine entsprechende Online-Petition an die Menschenrechtsorganisation unterzeichnet. Dazu gehörten neben Aktivisten, Politikern und Prominenten aus verschiedenen Ländern auch die deutsche Zeitschrift "Emma".