Nach dem 22 Jahre alten Iraker werde seit Dienstag international gefahndet, teilte die Staatsanwaltschaft Chemnitz im ostdeutschen Land Sachsen am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur DPA mit. Farahan Ramazan Ahmad wird verdächtigt, gemeinsam mit zwei weiteren Asylbewerbern am 26. August einen 35-jährigen Mann in Chemnitz auf offener Strasse erstochen zu haben. Polizei und Staatsanwaltschaft warnten davor, dass der 22-Jährige bewaffnet sein könnte.

Die anderen beiden Tatverdächtigen, die vermutlich aus dem Irak und aus Syrien stammen, sitzen in Untersuchungshaft. Beide haben laut Staatsanwaltschaft Aussagen zu den Tatvorwürfen gemacht. Über den Inhalt gab sie aber keine Auskunft. Der Messerattacke soll ein Streit vorausgegangen sein. Die Staatsanwaltschaft machte keine Angaben, worum es bei der laut Polizei "verbalen Auseinandersetzung" ging.

Herr Köppel, in welcher Funktion sind sie nach Chemnitz gereist?

Herr Köppel, in welcher Funktion sind sie nach Chemnitz gereist?

«Totale Fake-News», sagt Köppel zum Vorwurf, er sei in Chemnitz an der Seite eines Neonazis fotografiert worden, Tele-Züri-Chefredaktor Markus Gilli erzählt er in einem TV-Interview, weshalb er in Chemnitz was beobachtet hat. (Video vom 5. September 2018)

Der Tod des Deutschen hatte in Chemnitz eine Serie von Protesten und Demonstrationen ausgelöst. Insbesondere rechtsgerichtete und rechtspopulistische Kräfte hatten immer wieder zu Kundgebungen aufgerufen. Dagegen gab es Demonstrationen und Veranstaltungen wie das Konzert "#wirsindmehr" mit 65'000 Teilnehmern.

Eindrücke des Konzerts:

Chemnitz: 65'000 demonstrieren gegen Rassismus