US-Aussenminister John Kerry und sein chinesischer Kollege Wang Yi trafen sich in der Sache am Dienstag in Washington. Sie sprachen von "bedeutenden Fortschritten" in den Verhandlungen über die Resolution, die auch neue Sanktionen gegen Pjöngjang beinhalten soll.

Ziel der Massnahmen sei nicht, die Lage weiter zu verschärfen, sondern den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un davon zu überzeugen, dass er sich neuen Gesprächen über das Atomprogramm des Landes öffnen müsse. Pjöngjang müsse seine nuklearen Ambitionen aufgeben.

Anfang Januar hatte Nordkorea erklärt, erstmals eine Wasserstoffbombe erfolgreich getestet zu haben. Experten bezweifeln aber, dass es sich bei dem Atomtest tatsächlich um eine Wasserstoffbombe handelte. Anfang Februar sorgte Pjöngjang dann mit dem Start einer Langstreckenrakete international für Empörung. Als Reaktion verschärften die USA bereits ihre Sanktionen gegen das abgeschottete kommunistische Land.