Das meldeten mehrere Medien übereinstimmend. Schwierig sei es, die genaue Absturzstelle zu finden - der Trümmerbereich könne sehr gross sein, sagte der Sprecher der Luftwaffe, Cyrille Duvivier, am Mittwochabend in Paris.

Nach Angaben der zuständigen Präfektur befanden sich zwei Menschen an Bord der unbewaffneten Maschine. "Wir hoffen, dass wir sie lebendig finden werden", sage Duvivier. Man habe einen Stoff gefunden, der wie ein Fallschirm aussehe. Es sei aber noch zu früh, zu sagen, ob es sich tatsächlich um einen Fallschirm der Crew handelt.

Google Maps: Die Suche konzentriert sich auf das Vallée de Joux.

Bei der Militärmaschine handelt sich um ein Kampfflugzeug des Typs Mirage 2000D. Nach Angaben der Armee befand sich das Flugzeug auf einem Trainingsflug in geringer Höhe. Es verschwand am späten Vormittag vom Radar. Die Suche gestalte sich wegen Schnees und Nebels schwierig, hiess es bei der Präfektur.

Zuletzt nahe Genf gesichtet

Das Kampfflugzeug war vom Militärflughafen Nancy-Ochey rund hundert Kilometer südwestlich von Saarbrücken gestartet und wurde zuletzt über einer Gebirgszone nahe Genf gesichtet. Später verschwand es vom Radar. Die Behörden lösten Alarm wegen eines möglichen Absturzes aus.