Dies schrieb Trump am Sonntagabend in einer im Kurzbotschaftendienst Twitter an den iranischen Präsidenten Hassan Ruhani gerichteten Mitteilung. "Wir sind kein Land mehr, das für Ihre verrückten Worte der Gewalt und des Todes steht, passen Sie auf!", warnte Trump, der den gesamten Tweet in Grossbuchstaben schrieb.

Unterdessen haben die USA nach Worten von Aussenminister Mike Pompeo "keine Angst" davor, iranische Beamte "auf höchster Ebene" der Regierung mit Sanktionen zu belegen. Pompeo äusserte sich am Sonntag bei einer Rede in Kalifornien und bezog sich auf den im Januar mit Sanktionen belegten Leiter des iranischen Justizapparates, Sadek Laridschani.

"Es wird mehr geben", kündigte Pompeo an. "Regime-Führer, insbesondere an der Spitze der Revolutionsgarden und der Kuds-Truppen, müssen die schmerzhaften Konsequenzen ihrer schlechten Entscheide zu spüren bekommen", sagte der US-Aussenminister mit Blick auf die iranische Eliteeinheit und die mit Auslandseinsätzen beauftragten Truppen.

USA bleiben hart

Pompeo bekräftigte zudem die Forderung Washingtons, wonach alle Länder bis zum 4. November ihre Erdölimporte aus dem Iran "so weit wie möglich gegen Null" reduzieren sollen.

US-Präsident Donald Trump hatte im Mai den Ausstieg seines Landes aus dem internationalen Atomabkommen mit dem Iran erklärt und die Wiedereinsetzung der Sanktionen angekündigt. Zudem verlangt die US-Regierung von allen ausländischen Staaten, ihre Erdöl-Importe aus dem Iran zu stoppen. Leisten sie nicht Folge, sollen ab dem 4. November Sanktionen verhängt werden.