Durch den Schritt werden Vermögenswerte von Mitgliedern des organisierten Verbrechens im Einflussbereich der USA eingefroren. US-Bürger dürfen mit ihnen zudem keine Geschäfte mehr machen, wie das US-Finanzministerium in Washington weiter mitteilte.

Internationale Verbrechersyndikate bedrohen nach Angaben des Weissen Hauses die Wirtschaftsinteressen der USA. Sie seien in der Lage, dem globalen Finanzsystem "erheblichen Schaden" zuzufügen, in dem sie Märkte unterwandern.

Schätzungen der Weltbank zufolge fliessen jedes Jahr rund einen Billionen Dollar an Schmiergeldern in die Taschen von Beamten. Terroristen nutzten immer stärker kriminelle Netzwerke, um sich zu finanzieren.