Erfreulich ist, dass Porsche mit dem neuen 911 RSR endlich wieder als Werk-Team auftreten wird. Auch in Le Mans. Erstaunlich ist, dass er nicht mit dem neuen, scharfen GT3-Motor antritt - wohl deshalb, weil man die Direkteinspritzung in Stuttgart in dieser Kategorie noch nicht als langstreckenrennentauglich erachtet. Es muss die bekannte Metzger-Maschine ran, 4 Liter Hubraum, 460 PS und maximal 9400/min, 430 Nm maximales Drehmoment, doch das dürfte den RSR nicht davon abhalten, ein Sieger zu werden (was der GT3 kann, lesen Sie: hier. Und ein Interview mit dem Chefingenieur des GT3 lesen Sie: hier).

Die gründlichste Veränderung: nix mehr McPherson vorne, sondern eine Doppelquerlenker-Vorderachse. Damit soll nicht bloss das Einlenkverhalten verbessert werden, sondern es sollen auch mehr Möglichkeiten zur Abstimmung geboten werden. Es wird zudem viel, viel Kohlefaser verbaut, was den Preis wohl eher in die Höhe treiben wird. Bisher waren es 498'000 Euro...

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