Wer für sein Auto einen speziellen Rädersatz geleistet hat, kennt das Problem – die neuen Felgen müssen im Ausweis eingetragen werden.  Dies war aber nur möglich, wenn der Händler/Hersteller der Räder einen entsprechenden Prüfbericht mitlieferte. Notabene ein Papierdokument, dass gerne auch einmal in den Untiefen des Handschuhfachs verschwand und nie mehr auftauchte.  Dabei ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass man dieses Dokument mitführt, sobald die entsprechenden Räder auf dem Auto montiert sind. Die Asa (Vereinigung der Strassenverkehrsämter der Schweiz) hat nun alle Räderprüfberichte digitalisiert, um den Prozess rund um die melde- und prüfpflichtigen Räder zu optimieren und die Papierdokumente abzuschaffen. Es wurden rund 19 000 bestehende Dokumente der letzten Jahre digitalisiert und in einer Datenbank hinterlegt. Durch eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Bund und den Kantonen konnten die Daten der Asa mit allen Räderprüfberichten in der nationalen Datenbank der Typengenehmigungen integriert werden.

Solche Räder sind auch künftih nicht zulässig

Solche Räder sind auch künftih nicht zulässig


Was nach einer kleinen Erleichterung klingt, ist für Autobesitzer mit speziellen Felgen auch finanziell interessant. Weil die «Füsse des Autos» nun nicht mehr eingetragen werden müssen, sind auch keine Gebühren für die Erstellung eines Fahrzeugausweises mehr fällig. Zweiter Vorteil – vor allem für die Ämter: das System ist im Gegensatz zu den Papierdokumenten fälschungssicher. Natürlich gilt auch hier – keine Regel ohne Ausnahme. Bei sehr speziellen Radkombinationen ohne Asa-Prüfbericht braucht es weiterhin eine Eignungserklärung der Hersteller und den Eintrag im Fahrzeugausweis.