Gerade die dauernden Sparanstrengungen hätten zu Differenzen innerhalb des Vorstands sowie mit Gemeindemitgliedern geführt, berichtet das jüdische Wochenmagazin «Tachles». Gestritten worden sei darüber, ob tatsächlich derart viel Geld in die Sicherheit investiert werden soll und damit andere Aufgaben wie die Bildung vernachlässigt würden. Konsequenz: Vier von acht Vorstandsmitgliedern sind zurückgetreten.

Der Vorstand der Israelitischen Gemeinde hat sich deshalb zur Krisensitzung getroffen – und Neuwahlen angekündigt. Diese sollen am 11. November stattfinden.

Grund: Mit nur noch vier Mitgliedern ist der Vorstand nicht mehr beschlussfähig, und es ist ihm nicht gelungen, interessierte Kandidaten innerhalb der vorgegebenen Frist zu finden.