Der Grosse Rat beschloss am Mittwoch eine entsprechende Gesetzesänderung mit 61 gegen 25 Stimmen. Die mit insgesamt 100 Stellenprozenten dotierte Ombudsstelle war zeitweise von einer Person, aber auch schon im Jobsharing besetzt.

Beides bewährte sich gemäss Vorlage in der Praxis. Dagegen waren SVP und FDP. Die SVP bezweifelte die Notwendigkeit, ein Konzept festzuschreiben. Die Neuerung geht auf einen SP-Vorstoss zurück.

Allgemein soll in der baselstädtischen Verwaltung Jobsharing bei Kaderstellen gefördert werden. Der Grosse Rat hat am Mittwoch eine Motion mit diesem Anliegen zur Stellungnahme an die Regierung überwiesen.

Die Motionärin vom Grünen Bündnis stellt sich als mögliche Fördermassnahme etwa vor, die Option Jobsharing bei Kader-Stellenausschreibungen deutlich zu machen. Die Regierung soll laut Motionstext eine Gesetzesvorlage dazu ausarbeiten.

Dies muss die Regierung dann tun, falls das Parlament bei der Diskussion ihrer Stellungnahme den Vorstoss als verbindlichen Auftrag nochmals überweist.

Die Motion wurde mit 50 gegen 38 Stimmen zur Stellungnahme überwiesen. Dafür war die Linke, die Rechte dagegen, und gespalten waren CVP und GLP.