Die Academy hat entschieden: Alma Negra, Audio Dope, Schammasch, We Invented Paris und Zeal & Ardor sind im Rennen um den Basler Pop-Preis 2017. Rund 65 Jurorinnen und Juroren gaben in den letzten Wochen ihre Stimmen ab, die meisten fielen auf diese fünf Formationen.

Diese können sich einen Monat lang Hoffnungen machen: Auf den mit 15'000 Franken dotierten Jurypreis und auf den mit Ruhm und Ehre dotierten Publikumspreis. Letzterer wird im Rahmen eines Online-Votings auf unserer Website ermittelt.

Der Pop-Preis ist die grösste Auszeichnung, die Spitzenförderung des RFV Basel. Sie soll «einer Band oder einer Musikerin, einem Musiker aus der Region mehr Bekanntheit verleihen und als Support für die nationale und internationale Karriere dienen.»

Bemerkenswert an der diesjährigen Auswahl ist, dass es nur gerade eine Pop-Formation in die engste Auswahl geschafft hat: Die Liestaler Band We Invented Paris. Sie wirkt im Feld geradezu exotisch, verkehrte Welt quasi, denn für einmal sind so genannte Nischengenres stärker vertreten als Pop und Rock.

Da sind auf der einen Seite des Spektrums die beiden Bands Zeal & Ardor (Basel) und Schammasch (Liestal), die dem weiten Feld des Metal zuzuordnen sind. Zum anderen haben es gleich zwei basel-städtische Vertreter der elektronischen Musik in die Top-5 geschafft: Alma Negra, die World Music auf den Dancefloor überführen. Und Audio Dope alias Mischa Nüesch, der als Produzent mit Beats und Klängen experimentiert.

Bemerkenswert ist leider auch, dass in diesem Jahr keine Sängerin nominiert ist; die Auswahl, sie ist männerlastig.

Am 8. November wird eine fünfköpfige Jury tagen, der Preis abends im Atlantis verliehen, ebenso entscheidet sich dann, wer den Publikumspreis erhält. Wofür die Nominierten stehen, erfahren Sie in den nächsten Wochen in ausführlicheren Porträts.

Hier können Sie sich Eindrücke ihrer Musik machen.

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