Die Freigabe des Frankenkurses sei grundsätzlich ein Dämpfer für den Tourismus auch in Basel, sagte Egloff am Mittwoch vor den Medien. Doch werde man die Verteuerung wohl weniger zu spüren bekommen als anderswo. So sei etwa der Geschäftstourismus, der in Basel zwei Drittel der Übernachtungen ausmacht, weniger preissensitiv.

Weiter sei Basel mit dem Schwerpunkt auf Kultur auch im Freizeittourismus sehr gut positioniert. Zuwächse werden zudem bei den Gästen aus den USA und Asien erwartet. Und die Sonderausstellung «Paul Gauguin» in der Fondation Beyeler wie auch das Musical «The Lion King» im Basler Musical-Theater seien sehr starke Zugpferde.

2014 hat der Basler Tourismus im neunten Jahr in Folge mehr Logiernächte verbucht. Laut dem Statistischen Amt des Kantons Basel-Stadt nahm die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland um 2,1 Prozent auf 799'182 Nächte zu. Die Übernachtungen einheimischer Gäste stieg gar um 12,7 Prozent auf den Rekordwert von 40'984 Nächten.