Bei der kantonal organisierten Filmförderung der Schweiz gehen kommerzielle Grossproduktionen oft leer aus. Das wichtigste Förderkriterium ist in der Regel der künstlerische Gehalt der Filme. Produktionen, die kommerziell erfolgreich werden könnten, gelten oft als nicht förderungswürdig.

Burgener, der über seine Prattler Firma Highlight Communications die Münchner Constantin Film AG, fordert ein Umdenken in der «Schweiz am Sonntag»: «Ein guter Film sollte sowohl künstlerisch wertvoll als auch kommerziell erfolgreich sein.» Seine Kritik an der Schweizer Filmförderung verpackt er in eine Frage: «Wieso soll man Filme machen, die kein Publikum finden?» Als Vorbild schlägt Burgener das deutsche Modell vor, von dem viele Constantin-Produktionen profitieren: Ist ein staatlich geförderter Film in Deutschland erfolgreich, muss die Produktionsfirma einen Teil des Gewinns zurück in den Fördertopf einzahlen.