Bald ist das Bläsi-Schulhaus fertig renoviert und umgebaut. Bevor die rund 350 Schülerinnen und Schüler und etwa 50 Lehrpersonen das Provisorium auf der Erlenmatt verlassen und nach den Sommerferien wieder in ihr angestammtes Schulhaus einziehen können, braucht es zwar noch ein wenig Feinschliff. Aber die grosse Veränderung, die ist bereits jetzt sichtbar.

Sie ist stellenweise so gross, dass es sein könnte, dass einige ihre alte Schule beinahe nicht mehr wiedererkennen. Besonders fällt die Veränderung im umgebauten Dachstock auf. Wo vorher Spinnweben an den Balken klebten und sich altes Material stapelte, sind helle und freundliche Räume entstanden. Ausgebaut wurde der alte Estrich, um Platz für die künftig 18 Primarschulklassen im Bläsi zu schaffen.

Stark verändert haben sich auch die Schulzimmer. Wunderschöne alte Parkettböden wurden unter muffigen Linoleumböden mit verschiedenen Farben freigelegt. Saniert wurde auch die Gebäudehülle: Das 130 Jahre alte Gebäude wurde Erdbeben ertüchtigt, isoliert und die Fenster sind jetzt doppelt verglast. Erneuert wurde auch die Gebäudetechnik.

Die neue Funktionalität und die modernisierte, alte Schönheit kosten rund 14,5 Millionen Franken. Als nächster Schritt wird auch das zweite Gebäude auf dem Areal umgebaut und saniert: Die Aula und die Turnhalle werden um eine Schülerbibliothek, Räume für Tagesstrukturen und einen heilpädagogischen Kindergarten erweitert. Den Zuschlag hat das gleiche Büro erhalten, das auch das Schulhaus saniert hat. Es ist das Büro Zwimpfer Partner Architekten mit Büros in Basel und Zürich.