Die Lange Erlen hat sich hübsch gemacht. Und das nicht auf die billige Tour: 2,9 Millionen Franken liess sich der Erlen-Verein allein die Aufmöblierung des Spielplatzes kosten. Die «Spielaue», wie sie heisst, wird per 1. Mai nun offiziell eröffnet.

Das Gelände zeichnet sich aus durch einige waghalsige Konstruktionen und ziemlich viel Platz. Die Kosten wurden zu zwei Dritteln vom Mehrwertabgabefonds des Kantons Basel-Stadt übernommen, die Restsumme wurde durch diverse Spenden und die Defizitgarantie einer ungenannten Stiftung getragen.

Ebenfalls fertig wird diesen Sommer die Erweiterung des Wisent-Geheges. Auch hier steht die Auenlandschaft im Vordergrund; sie ist die natürliche Aufenthalts-Umgebung der Tiere. Auch das kostete den Verein die ordentliche Summe von rund 1,1 Millionen Franken.

Nach der Eröffnung will der Tierpark in die Wisent-Zucht einsteigen. Dazu werden weitere Kühe und ein Stier angeschafft. Finanziell steht der Verein gut da. Das Jahr 2017 schloss er mit einem Gewinn von rund 50'000 Franken ab, wie es an einer Medienkonferenz am Montag hiess. Entsprechend freute sich die neue Geschäftsführerin Claudia Baumgartner über die Bilanz des vergangenen Jahres.