Wie die Regierung mitteilt, setzt sich die Vergütung bei den öffentlichen Spitälern des Kantons in der Regel aus einer Grundentschädigung sowie der Entschädigung für die Mitglieder von Ausschüssen, Sitzungsgeldern und Spesen zusammen, welche je nach Aufgaben und Funktionen unterschiedlich hoch ausfallen.

Ebenso erhält der Verwaltungsratspräsident (VR-P) durch seinen deutlich höheren Aufwand mehr Lohn. Für das Jahr 2018 ist der VR-P des Universitätsspitals Basel, Robert-Jan Bumbacher, mit einem Gehalt von 183’200 Franken pro Jahr der absolute Spitzenreiter. Seine AmtskollegInnen, UKBB-Verwaltungsratspräsident Manfred Manser (120’300 Franken), Verwaltungsratspräsident der Universitären Psychiatrischen Kliniken, Konrad Widmer (112’400 Franken) und Tamara Giudici vom Felix Platter-Spital, die 12’000 Franken für ihre Arbeit erhält, liegen weit hinter ihm.

IWB-Verwaltungsratspräsident Benedikt Weibel wird mit 138’200 Franken entschädigt und verdient damit mehr als doppelt so viel wie Yvonne Hunkeler, die Verwaltungsratspräsidentin der BVB. Laut Angaben der Regierung hängt die Höhe der Entschädigung von mehreren Faktoren ab. Neben Unternehmensgrösse und Komplexität spielt auch die Branche eine wichtige Rolle.