«Zucken» erzählt von jungen Menschen, die nach Alternativen suchen zu dem, was ihnen der gesellschaftliche Konsens vorgibt. Das siebenköpfige Ensemble des Jungen Theaters Basel umspielt dieses Thema in einer energiegeladenen, abgründigen Collage aus Sound, Handygesprächen, Monologen, Chorpassagen und viel Körperlichkeit. Die Inszenierung ist eine Koproduktion des Gorki Theaters mit der Basler Institution. Nach der Premiere in Berlin ist «Zucken» nun in Basel zu sehen. 

Autorin Salzmann hat den Jugendlichen den Text auf den Leib geschrieben. Diese wiederum zelebrieren sich selbst und ihre Welt grandios erfrischend. Obwohl diese Welt streckenweise haltlos düster ist. Sebastian Nübling gelingt es einmal mehr, den Jugendlichen zu einer eigenen und einzigartigen Stimme zu verhelfen.

Nächste Vorstellung: Mittwoch, 29. März. Weitere Vorstellungen bis 20. Mai. Junges Theater Basel, Kaserne Basel.