Die Basler Staatsanwaltschaft kläre vordergründig Finanzdelikte von Urkundenfälschung bis hin zum Betrug ab, so Staatsanwaltschafts-Sprecher Gsell weiter.

Gemäss Informationen von «Telebasel» soll ein Stiftungsrat, für den die Unschuldsvermutung gilt, Immobilien der Stiftung zu hoch bewertet haben. So habe die Stiftung mehr Fremdkapital aufnehmen können. Gleichzeitig soll er sich damit selber bereichert haben. Die Stiftung aber sei nun zahlungsunfähig, so «Telebasel» weiter.

Schaden in Millionenhöhe

Zu den Geschädigten sollen demzufolge auch mehrere Institutionen aus der Region gehören, die der Stiftung fast fünf Millionen Franken Darlehen gegeben hatten. Von den ehemaligen Stiftungsräten wollte niemand vor den Kameras von «Telebasel» Auskunft geben.

Die Stiftung Mobile vermietet Wohnungen an Organisationen, die Wohngruppen für psychisch kranke Personen führen. Der Verein Mobile wäre von einem Konkurs der Stiftung nur als Mieter betroffen. Er wird komplett unabhängig von der Stiftung geführt. (dfs)