Hahnenkopf

Der Hahnenkopf gehört auf den Kopf von Peter Burleigh, dem Partner der Basler Künstlerin Sophie Jung.

Der Hahnenkopf gehört auf den Kopf von Peter Burleigh, dem Partner der Basler Künstlerin Sophie Jung.

Nein, da hat niemand seine Larve vergessen: Der Hahnenkopf gehört auf den Kopf von Peter Burleigh, dem Partner der Basler Künstlerin Sophie Jung. Der agiert jeweils als helfende Hand, beziehungsweise hier: Kopf, während Sophie Jung mit Headset Geschichten erzählt. Wir erinnern uns: Jung war im Januar im Kunstmuseum Basel / Gegenwart mit ihrer Installation «The Bigger Sleep» zu sehen und hat letztes Jahr den Manor Kunstpreis gewonnen. Auch dieses Jahr wird ihr Ruhm zuteil: Jung gehört zu den Gewinnerinnen des Swiss Art Awards – zusammen mit Simone Holliger, Mirkan Deniz, Gabriele Garavaglia, David Knuckey, Aldo Mozzini, Augustin Rebetez, Dorian Sari und der Baslerin Hannah Weinberger. (nao)

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Alain Berset findet schöne Worte

Bundesräte verschlägt es selten nach Basel. Am Montag war mal wieder so ein Moment: Bundesrat Alain Berset beehrte die Stadt mit einem Auftritt an den Swiss Art Awards, an denen er die Festrede hielt. Seine Kernaussage dabei: Gerade in Zeiten von festgefahrenen Meinungen und Algorithmen sei Kunst notwendig. Sie setze sich kritisch mit der Gegenwart auseinander, ohne dabei Recht behalten zu müssen. «Sie fragt – aber fühlt sich nicht zur Antwort verpflichtet.» Schöne Worte, Herr Bundesrat! (nao)

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Alle Jahre wieder

Eva und Adele an der Art Unlimited, die erst für geladene Gäste offen ist.

Eva und Adele an der Art Unlimited, die erst für geladene Gäste offen ist.

Woran erkennt man, dass die Art Basel wieder die Stadt beehrt? Genau, Eva und Adele sind wieder hier. Das Künstlerpaar zieht seit mehr als 20 Jahren auf allen internationalen Kunstveranstaltungen, wie eben der Art Basel, mit kahlrasierten Köpfen und extravaganten Kostümen die Blicke auf sich – und sie dürfen an keinem VIP-Event fehlen. (zam)

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Sonntagsfahrer

Stell Dir vor, die Kunstwelt kommt nach Basel – aber den regionalen Verkehrsbetrieben ist das egal. So fühlte es sich gestern entlang der Hauptachse an, die zu den Vernissagen der Liste, der Unlimited, der Swiss Art Awards, etc. führte. Dass der ereignisreiche Eröffnungstag der Art-Woche für einmal auf einen Feiertag fiel: ungewöhnlich für alle. Dass die BVB selbst auf der stark frequentierten Tramlinie 2 am Feiertagsfahrplan festhielt, wirkte unvorbereitet und provinziell. Hätte man bei einem Cupfinal ja auch anders gemacht, oder, liebe BVB? (mac)

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Jaywalking

Sabine Himmelsbach vom HeK erläutert das Konzept des belgischen Künstlers Dries Depoorter. Er verkauft Fotos von Überwachungskameras, die Fussgänger bei der Überquerung trotz Rotlicht erwischt haben. Die Kunstwerke haben den Preis einer Busse. Unseres, aus Miami: 100 Dollar. (mac)

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Ungewollte Kunst

Die Besucher, die bereits am Montag in den Genuss kamen die Unlimited zu durchforsten, kreierten im Eingang der Messehalle ein ganz eigenes Kunstwerk. Vor den Sicherheitsschranken deponierten sie ihre Schirme und Knirpse. Die hölzerne Schirm-Insel hätte perfekt in die oberen Hallen gepasst. (zam)

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Eindrücke von der Liste

Heute wurde im Warteck die Liste Art Fair eröffnet. Es ist die erste Ausgabe nach dem Rücktritt von Peter Bläuer, die erste unter seiner Nachfolgerin Joanna Kamm. Wir haben die gebürtige Münchnerin gefragt, wohin sie die Liste führen möchte.