Roger Federer ist ein Idol, ein Vorbild für Generationen, der erfolgreichste Tennisspieler der Geschichte. Er trägt den Namen unserer Stadt würdevoll in die Welt hinaus.

Vor zwei Jahren wurde er in Basel angemessen gewürdigt: Die medizinische Fakultät der Universität Basel verlieh ihm die Ehrendoktorwürde. Anträge, Strassen nach Federer zubenennen, wurden vom Kanton indes nicht gutgeheissen. Auch der politische Vorstoss, die Joggelihalle in Roger-Federer-Halle umzubenennen, scheiterte im Parlament.

Am Sonntag hat Federer mit dem Sieg bei den Swiss Indoors in Basel nun seinen 99. Titel geholt, und nun kommt in Basel abermals eine Idee auf, die dem Tennis-Star Tribut zollen würde: Ein ganzes Drämmli nur für King Roger.

Positive Reaktionen

Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter und auf Facebook gratulierten die Basler Verkehrsbetriebe (BVB) Federer zu seinem Sieg und fragten: «Langsam wirds definitiv Ziit für e Federer-Drämmli, wie das vom FCB. Oder öppe nid?»

Die Reaktionen darauf sind durchweg positiv, die Idee scheint gut anzukommen. Doch ob das Federer-Tram dereinst tatsächlich fahren wird, ist keineswegs sicher: «Es gibt noch keine konkreten Pläne. Die positiven und freudigen Reaktionen der User zeigen aber, dass man sich über ein solches Drämmli freuen würde», sagt Mediensprecherin Sonja Körkel.