1. Der grösste Schokoladenhase

Sicherlich ist der Riesen-Schokoladenhase der Confiserie Brändli nicht der grösste Schokoladenhase der Welt. Eine Person alleine sollte den zweieinhalb Kilo schweren Hasen trotzdem nicht verschlingen. Die Schokoladenfigur misst 65 Zentimeter und kostet 130 Franken.

 

2. Ganz schön teuer!

Die Confiserie Schiesser fertigte vor ein paar Jahren fünf Schokoladenhasen, komplett mit 24 karätigem essbaren Blattgold umhüllt an. Diese Spezialanfertigung bestellte ein Edelsteinhändler, als die Baselworld noch kurz vor Ostern stattfand. Jeder dieser Hasen kostete 360 Franken. Noch teurer war ein Riesen-Schokoladenei der Confiserie Schiesser. Das essbare Riesenei war als Schaustück gedacht und landete für 1500 Franken auf dem Bruderholz.

 

3. Grösster Eierproduzent der Region

Der grösste Geflügelhalter von Legehennen in der Region ist Rieder in Rothenfluh mit einem Jahresdurchschnitt von 14'000 Legehennen. Gewöhnlich legt ein Huhn ein Ei pro Tag, so wären dies rund 4'984'000 Eier im Jahr.

 

4. 40 Minuten und es ist hartgekocht

Ein normales Ei braucht zirka sieben Minuten, bis es hartgekocht ist. Beim Straussenei dauert es deutlich länger. Ist ja auch logisch, da in einem Straussenei gut 25 Hühnereier passen, so muss so ein Riesen-Ei auch gut 40 Minuten gekocht werden, bis es hart ist. Schweizer essen im Schnitt 177 Eier pro Jahr, das wären rund 6 Strausseneier.

 

5. Bunte Eier

Ursprünglich wurden die Eier rot gefärbt – als Zeichen für das Blut, das Jesus Christus vergossen hat. Dann kamen pragmatische Gründe hinzu. In der Fastenzeit vor Ostern durften weder Fleisch noch Eier gegessen werden. Weil die Hühner aber weiterlegten, wurden die Eier durch Kochen haltbar gemacht. Um sich zu merken, welches die ältesten Eier waren, wurden sie farbig markiert.

 

6. Antike Osterhasen-Gussform

Als vor einigen Jahren die traditionsreiche Confiserie Kämpf am Spalenberg ihren Betrieb einstellte, schenkte das Besitzerpaar dem Historischen Museum Basel den reichen Bestand an Confiserie Formen. Darunter waren auch klassische Weissblechformen für Schokoladenosterhasen aus dem späten 19. Jahrhundert.