Der Ortskern im deutschen Grenzach bei Basel war am Mittwoch gesperrt. Ein Feuer war in einem Gasthaus ausgebrochen. Der hintere Teil des Gebäudes brannte mehr oder weniger komplett aus. Und auch der Dachstuhl eines angrenzenden Schuppens wurde ein Raub der Flammen.

Der Brand war mit einer starken Rauchentwicklung verbunden, weshalb eine Warnmeldung erfolgte. Nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen wurden durch den Brand etwa ein knappes Dutzend Bewohner des betroffenen Gebäudes obdachlos. Sie werden anderweitig untergebracht.

Eine Person wurde am Unglücksort von einem Notarzt und dem Rettungsdienst untersucht. Sie bedurfte jedoch keiner weiteren Behandlung.

Die Ortsdurchfahrt (B34) war zwischen der Haupt- und der Uhlandstrasse komplett gesperrt. Der Verkehr wird örtlich umgeleitet. Die Sperrung dürfte sich bis in die frühen Nachmittagsstunden hinziehen.

Temperaturen im Minusbereich liessen das auf die Strasse fliessende Löschwasser gefrieren, so dass der Werkhof Salz streute.

Die Schadenshöhe steht noch nicht fest. Sie dürfte nach einer groben Schätzung deutlich über 500'000 Euro liegen.

Ersten Feststellungen zu Folge brach der Brand im hinteren Teil des Gebäudes in einem Zimmer aus. Näheres dazu muss noch ermittelt werden. Sämtliche Bewohner brachten sich rechtzeitig in Sicherheit.

Insgesamt waren etwa 80 Einsatzkräfte verschiedener Feuerwehren, des Rettungsdienstes, der Polizei und des Werkhofs im Einsatz. Daneben befanden sich Vertreter der Gemeindeverwaltung, des Landratsamtes und des Energieversorgers am Unglücksort.